Welt der kleinen Kostbarkeiten

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Freitag, 12. April 2013

Ganz herzlichen Dank Euch allen............

...................für Eure lieben Worte und auch die gemachten Vorschläge, zu meinem letzten Posting.

Ihr habt mir da ein paar sehr gute, neue Denkansätze gegeben! Die werde ich mal mit meiner Schwester und unserem Vater durchsprechen.

Meine Mom muß sich dann leider den gefällten Entscheidungen fügen. Richtig besprechen kann man sowas mit ihr ja nicht mehr. Obwohl sie an manchen Tagen noch so gut wie "normal" ist und keine Spur von einer Erkrankung zu bemerken ist.
Das macht es --- glaube ich --- auch meinem Vater so besonders schwer, mit diesen wechselnden Stimmungs-, Agressions- und Abwesenheitszuständen umzugehen.

Der Vorschlag mit dem probeweisen betreuten Wohnen hätte mir auch eigentlich selber einfallen können, denn vor ein paar Jahren mußten wir meinen, inzwischen verstorbenen,  Schwiegervater mal für 3 Wochen dort unterbringen.

Da grübelt man und grübelt man und kommt nicht auf das Naheliegendste :((

Ich denke aber, wenn sich nicht ganz plötzlich drastische Veränderungen am jetzigen Zustand meiner Mom ergeben,  wird sich in der allernächsten Zeit noch nichts großartig verändern. Mein Vater braucht einfach noch ein wenig Zeit, sich an diesen Gedanken zu gewöhnen. Ich werd meine Eltern einfach des öfteren zu uns holen für ein paar Tage. Über Ostern waren sie auch 5 Tage hier, was meinem Paps richtig gutgetan hat, auch wenn die Unterbringung von 2 Personen, mit Sack und Pack und Möbeln, in unserem Haus auf Dauer einfach nicht möglich ist.
Also nochmal vielen, vielen lieben Dank für Eure herzlichen Kommentare mit Meinungen und Anregungen.

Ihr habt  mir wirklich sehr geholfen!

D AN K E ! ! ! 

Eure Gaby

PS: Jetzt muß ich nur noch lernen, mit peinlichen Situationen an der Supermarktkasse, im Restaurant usw. zurechtzukommen, die durch meine  Mom entstehen. Kann mich ja schließlich nicht --- während sie danebensteht und zuhört ---  entschuldigen und immer erklären, dass sie krank ist und nichts dazu kann. 
Einmal hab ich das aber doch gemacht, bei Realkauf an der Kasse. Die in der Schlange stehenden wurden nämlich schon ungeduldig. Und wißt Ihr, was passiert ist?
Ganz freundlich sagte die direkt hinter uns wartende Dame: " Machen Sie sich mal keine Gedanken. Ich kenne das. Wir haben dies Problem in der Familie auch. Da müssen Sie sich gar nicht für entschuldigen. Wer meckert, sollte lieber bedenken, dass er selber mal erkranken könnte. "
Und das sagte sie soooo laut, dass es alle Wartenden hören konnten :-)




Ostern 2013, kleine Entspannungs- und Verdauungspause nach dem Restaurantbesuch

Eigentlich die Serviettendeko im Restaurant, aber für ein Späßchen ist mein Papa
immer zu haben :-))





Kommentare:

Doris Stumpf hat gesagt…

Du schaffst das! Und ist es nicht schön, dass die große Welt des www doch nicht so anonym ist und auch helfen kann? ;-) Ganz liebe Grüße, Drückerli Doris

Marguerite hat gesagt…

Liebe Gaby
Solche Veränderungen, die mit den älterwerdenden Eltern verbunden sind, sind sehr, sehr schwierig. Nicht nur die Eltern, sondern wir Kinder stossen in dieser Situation immer wieder an unsere Grenzen. Die gewohnte Welt, der Lebensrhythmus, geraten total aus den Fugen. Ängste und Schuldgefühle drohen uns oftmals mitzureissen. Ich habe das mit meinen Eltern selber erlebt. Aber wie alles im Leben geht's immer Schritt für Schritt, besonders wenn alles im Umbruch ist. Ich wünsche Dir und Deinen Eltern viel, viel Geduld für die Anpassung an neue, vielleicht stetig wechselnde Situation. Scheut Euch nicht, vielleicht auch den Sozialdienst für Senioren in Anspruch zu nehmen. Da hat man meist sehr viel Erfahrung und allein ein Gespräch kann kleine Wunder bewirken.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Zuversicht.
Herzlichst
Margrith